Aktuelle Ausgabe: Juni 2021

Es wird ein Sommer der Zäsuren: Der Afghanistan-Einsatz ist zu Ende, aus der Corona-Pandemie ziehen der Bevölkerungsschutz und die Bundeswehr erste Konsequenzen, die Bundeswehr stellt sich auch wegen der weiterer Anforderungen neu auf – die Stichwortzettel für die Koalitionsverhandlungen werden immer voller.

 

Es könnte sein, dass sich wirklich etwas verändert!?! Hoffnung kommt auf, wenn Arnim Schuster, der nicht mehr ganz neue Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK energisch seine Pläne im Interview erläutert und wenn wir untersuchen, welche Führungselemente – oder Krisenstäbe – uns durch künftige Herausforderungen leiten sollten. Das Eckpunktepapier von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn kam für unseren Redaktionsschluss sehr, eigentlich zu spät. Deshalb kommt diese Ausgabe leider einige Tage später. Der Sicherheitspolitiker Hans-Hennig Bartels griff sofort nach dem Erscheinen des Papiers in die Tasten seines Computers und ordnet das Papier für die ES&T ein.

Ist die Hamas nur eine Terrorgruppe? In Israel werden die meisten die Frage mit Ja beantworten. Die Gewaltaktionen der letzten Wochen analysiert Peter Philipp. ES&T blickt aber auch auf eine Schreckensvorstellung: Was bedeutet es, wenn der IS und al-Qaida fusionieren? Und in Äthiopien könnte eine Krise sich in einem neuen Krieg entladen.

In dieser unruhigen Welt verändert sich auch die Waffentechnologie. Über die Herausforderungen durch den Drohneneinsatz wird immer mehr diskutiert. Ein Überblick über die technologische Entwicklung bei den Drohnen und der Drohnenabwehr informiert über diesen Bereich.

Wie in Berlin so wird auch in London über die Streitkräfte der Zukunft nachgedacht, werden solche geplant. Die britischen Landstreitkräfte sollen entsprechend umgebaut werden. ES&T blickt auch auf das deutsche Heer: Das Interview mit Inspekteur Alfons Mais, das wir auf zwei Ausgaben verteilt haben, wird fortgesetzt.

Die Ausbildung der Vorgesetzten im Heer wird auf die aktuellen Herausforderungen ausgerichtet. Dies und der Katalog der Beschaffungen für das Heer unterstreichen, dass sich vieles auch bei den deutschen Landstreitkräften ändern wird.

Das alles ist nicht nur blanke Theorie. Die NATO übt in diesem Jahr wieder unter der Bezeichnung Defender, nun 2021. Auch wenn die Bundeswehr sich in diesem Jahr so gut wie nicht mit Truppenteilen an dem Übungsgeschehen beteiligt, ist es doch ein wichtiges Manöver für die NATO. Und es findet in einer Region

statt, deren Bedeutung in Sicherheitsfragen leider zunimmt: im Umfeld des Schwarzen Meeres, an der südöstlichen Peripherie des Bündnisses.

Das ist der Bogen dieser ES&T 6/2021, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: Mehr Sicherheit Innen und Außen

  • Gemeinsames Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz erforderlich – Interview mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster
  • Nächster Halt: Nationaler Sicherheitsrat – Deutschland Deine Krisenstäbe (Christina Moritz)
  • Organisiere dich, wie du kämpfst – Eckpunkte für eine weitere Bundeswehrreform (Wolfgang Labuhn)
  • Organische Großverbände für die Verteidigung Europas – Eine Einordnung der aktuellen Bundeswehr-Reform (Hans-Peter Bartels)

ES&T Schwerpunkt: Systeme der Flugabwehr

  • Dringend benötigt – Fähigkeit zur Drohnenabwehr (André Forkert)
  • Das fliegende Auge – Kleine unbemannte Luftfahrzeuge und ihr Bedrohungspotenzial (Manfred Stangl)
  • Stryker M-SHORAD in Deutschland (Sidney E. Dean)

Themen der Ausgabe:

  • Mehr als viertausend Raketen in weniger als zwei Wochen (Peter Philipp)
  • (Un)gleiche Brüder? – Zum Szenario einer Fusion der islamistisch-dschihadistischen Organisationen Islamischer Staat und al-Qaida (Christian Herrmann)
  • Alle Optionen sind offen – Droht eine gewaltsame Eskalation des Konflikts um den großen äthiopischen Staudamm? (Kai Strell)
  • Neuausrichtung der US-Energie- und Klimapolitik der Biden-Administration – Innen-, außen- und geopolitische Dimensionen (Frank Umbach)
  • Bei vielen kleinen und mittelvolumigen Projekten habe ich Sorgen – Interview mit dem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, Teil 2
  • Heer soll modern geführt werden – Mindset Landes- und Bündnisverteidigung (Stephan Thomas)
  • Beschaffung – Impulse für ein Reformjahrzehnt (Philip von Haehling, Christian Fischbach und Bert Ille)
  • Steadfast Defender 2021 (Wilhelm Bocklet)
  • Beschaffungsvorhaben des Heeres (Dietmar Klos)
  • Dritte Fregatte der F125-Klasse in Dienst gestellt
  • Integrated Review – Großbritanniens Heer marschiert in die Zukunft (Christian Führer)
  • Dritte Generation des Kampfpanzers Challenger (Gerhard Heiming)
  • Neue Technologie für Schwerlast-Lkws – Der neue HX 3 setzt eine deutsche Tradition fort (Gerhard Heiming)
  • Ein Koordinator für maritime Fragen der EU – Die Nationale Maritime Konferenz bekräftigt Forderung (Hans-Uwe Mergener)

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
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