Aktuelle Ausgabe: November 2021

Man kann sich nur wundern: Da macht der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Atzpodien, die Redaktion darauf aufmerksam, dass die Banken keine Kredite mehr an Unternehmen mit einer beachtlichen Rüstungssparte geben. ES&T hat ihn gebeten, das aufzuschreiben. Ist das eine Steilvorlage für die Ampel-Koalitionäre, die eine Regierungsvereinbarung aushandeln, bei der Rüstungsprojekte jedenfalls noch keine Rolle spielen – siehe Sondierungspapier? Was erwartet uns? Hans-Peter Bartels, selbst früher einmal für die SPD im Bundestag, schreibt seinen Nachfolgern in seiner Kolumne einiges ins Stammbuch.

Einen ersten Abschluss hat die deutsche Afghanistan-Mission gefunden. Ein erstes – das muss deutlich unterstrichen werden – Bilanzieren hat stattgefunden. Ein feierlicher Appell und ein Großer Zapfenstreich sorgten für eine Würdigung der Soldatinnen und Soldaten, und das gelang! ES&T blickt weiter nach Mali. Die Söldner der Wagner-Truppe sollen dort eingesetzt werden – trotz der Präsenz der Bundeswehr und anderer Truppen. Dass „Wagner“ von Moskau gesteuert ist, weist ES&T-Autor Herrmann nach.

Immer wieder schaut ES&T auf die technologische Weiterentwicklung von Waffensystemen. Der Soldat, wie auch der Polizist, müssen im Einsatz aber auch geschützt werden, durch Fahrzeuge, durch Technologien, aber auch durch entsprechende Unterkünfte im Einsatzgebiet. Einen Überblick über die Entwicklung in diesem Bereich nach der Rück-Ausrichtung der Bundeswehr auf Landes- und Bündnisverteidigung geben die ES&T-Autoren in dieser Ausgabe.

Ende des Monats findet in Berlin die Berliner Sicherheitskonferenz statt, ES&T ist dabei Medienpartner. Drei Beiträge sollen darauf einstimmen: eine Zwischenbilanz des EU-Militärstabes, den es nun schon 20 Jahre gibt, ein Beitrag über den – wenig schmeichelhaften – Zustand der europäischen Rüstungskooperation und auf den Seiten des ES&T-Partners Gesellschaft für Sicherheitspolitik ein Sachstandsbericht zu den Arbeiten an der neuen EU-Sicherheitsstrategie, dem EU-Kompass.

Dass der Klimaschutz nicht nur den deutschen Wahlkampf beherrscht hat, sondern auch immer mehr ein sicherheitspolitisches Thema ist, veranlasst ES&T immer wieder, die Energie- und Klimapolitik in den verschiedenen Regionen der Welt zu betrachten. In Glasgow findet die Weltklimakonferenz statt. ES&T nimmt dies zum Anlass für den Blick in ein Land, das dabei selten betrachtet wird: Indien.

Und: Sie ist wieder da! Die „Gorch Fock” ist wieder bei der Marine. Wir brauchen sie – meint der ES&T-Autor. Recht hat er.

Das ist der Bogen dieser ES&T 11/2021, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: Schutz

  • Schutzsysteme für Landplattformen. Sachstand und Entwicklungen (Philip Uhlig)
  • Fit für das neue Jahrzehnt. Modernisierungsmaßnahmen beim Flugabwehrraketensystem Patriot (Lennart Kruse)
  • Mehr Schutz für die Truppe. Forderungen des Heeres (Daniel Rommelfanger)
  • Schutz durch die Luftwaffe. Die bodengebundene Luftverteidigung als Schlüsselspieler auf dem Gefechtsfeld des 21. Jahrhunderts (Tim Engelmann)
  • Die „Gepanzerte Faust“: Polizeiliche Sonderwagen. Historie-Technik-Zukunft (Christian Herrmann)
  • Der Medizinische ABC-Schutz. Auftrag und Fähigkeiten der Institute (Timo Wille)

Themen der Ausgabe:

  • Sicherheit ist die Mutter aller Nachhaltigkeit! Keine Kredite mehr für Rüstungsunternehmen? (Hans Christoph Atzpodien)
  • Zuständig eigentlich – das Außenministerium (Rolf Clement)
  • Nie gab es mehr zu tun (Oliver Rolofs)
  • Europäische Rüstungskooperation. Ohne Strategiewechsel verliert Deutschland den Anschluss (Lars Hoffmann)
  • 20-jähriges Jubiläum des EU-Militärstabes. Derzeit in 18 Missionen im Einsatz (Davor Zebec)
  • Kräfte besonderer Bestimmung. Das staatliche russische Söldnerunternehmen „Wagner-Gruppe“ – auch in Mali? (Christian Herrmann)
  • Indiens Energie- und Klimapolitik. Die außenpolitischen Dimensionen im Vorfeld des globalen Klimagipfels COP26 in Glasgow (Frank Umbach)
  • Die Rückkehr der „Gorch Fock“. Warum Deutschland sich mit einem Segelschulschiff glücklich schätzen darf (Jenny May-Barg und Holger Schlüter)
  • Stationäre Unterbringung im Einsatz. Neue Möglichkeiten (Gerhard Heiming)
  • Kampfmittelabwehr des Heeres (Dietmar Klos)
  • Kampfpanzer Leopard 2. Neueste Version an die Truppe übergeben (Rolf Hilmes)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge. Waffen- und Turmrichtantriebe (Rolf Hilmes)
  • Neue G-Klasse für militärische und zivile Einsatzkräfte (Gerhard Heiming)
  • Interoperable Robotic Convoy (Arno Retterath und Johannes Pellenz)

Europäische Sicherheit & Technik

Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Anzeigen und Marketing: Stephen Barnard, Stephen Elliott, Waldemar Geiger, Jürgen Hensel und Dr. Andreas Himmelsbach

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

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