Aktuelle Ausgabe: Oktober 2026
ES&T 10/26
Im Fokus: Europäische Luftverteidigung
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Europas Defizit bei weitreichenden Waffensystemen: Europa fehlt es an weitreichenden Präzisionswaffen für Abschreckung und Gegenwirkung. Angesichts russischer Fähigkeiten wächst der Handlungsdruck. (Heinrich Fischer)
- Deutsche Patriot-Einheit sichert die NATO-Südostflanke In Malatya schützen Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze in Mecklenburg-Vorpommern wichtige NATO-Infrastruktur vor der iranischen Raketenbedrohung. (Jürgen Fischer)
- Patriot hat ein Munitionsproblem: Während für GEM-T neue Produktionskapazitäten in Europa entstehen, bleibt Deutschland beim leistungsfähigeren PAC-3 MSE von den USA abhängig (Jürgen Fischer) Israels Luftverteidigung steht unter Einsatzdruck Israel entwickelt seine mehrschichtige Luftverteidigung unter realen Einsatzbedingungen kontinuierlich weiter. Ihre Bedeutung für Europa wächst. (Maike Diehl)
- Northrop Grumman rüstet auf: Drei Systeme, ein Schutzschild. Wie das Führungssystem IBCS, die KI-Lösung AiON und das neue Waffensystem Raid Hunter zusammenwirken sollen (Jürgen Fischer)
Rüstung & Technologie
- Daten, KI und Verantwortung. Künstliche Intelligenz beschleunigt militärische Entscheidungen. Ihr Nutzen hängt von Datenqualität, technischer Absicherung und menschlicher Verantwortung ab. (João Pedro Mortágua)
- Die Lieferkette wird zur Fähigkeitsfrage. Höhere Verteidigungsausgaben reichen nicht aus. Europas Rüstungsindustrie braucht belastbare Zulieferer und mehr industrielle Skalierung. (David Gabriel)
- Verteidigungsfähigkeit braucht digitale Kontrolle. Moderne Streitkräfte sind auf vernetzte Systeme, belastbare Datenflüsse und sichere Software angewiesen. Wer das nicht souverän beherrscht, verliert operativen Handlungsspielraum. (Boris Hecker)
- Vom Datensilo zum Lagebild. Unsichtbare Konflikte erkennen und hybride Bedrohungen besser verstehen (Torsten Oelze)
Wirtschaft & Industrie
- ES&T-Serie: Wege in die Wehrindustrie. Defence Readiness entscheidet über den Einstieg. Was mittelständische Unternehmen leisten müssen, um für verteidigungsnahe Lieferketten anschlussfähig zu werden. (Martin Oppermann)
- Zulieferer der Wehrtechnik: Drei Ausnahmen führen zu drei Ergebnissen. EU-Regeln nehmen militärische Anwendungen unterschiedlich aus. Für Zulieferer und Beschaffer entstehen daraus unterschiedliche Pflichten. (Thomas Joos)
- Beginn einer neuen Epoche. Isar Aerospace erreicht mit seinem Microlauncher „Spectrum“ erstmals von Kontinentaleuropa aus eine Erdumlaufbahn. (Wolfgang Labuhn)
Bundeswehr & Streitkräfte international
- Die erste F-35 mit deutschem Hoheitsabzeichen. Der US-Kampfjet soll die nukleare Teilhabe Deutschlands sichern. Pistorius spricht von einer „neuen Ära für die Luftwaffe“. Verteidigungspolitiker sehen „zwangsläufig auch Abhängigkeiten“. (Florian Pfitzner)
- Satellitenkommunikation vor Technologiesprung. Mit den nächsten Ausbaustufen von SATCOMBw will die Bundeswehr ihre geschützte Kommunikation leistungsfähiger und resilienter machen. Dabei geht es auch um technologische Souveränität. (Richard Drexl)
- EU-Verteidigung im Umbruch Der Europäische Rechnungshof bilanziert den Kurswechsel seit 2020. (Gerhard Heiming)
Sicherheit & Politik
- Wie Trump die politische Kultur beschädigt. Wenn für die Midterm Elections in den USA das Verhältniswahlrecht gelten würde, wäre ein klares Votum für die Demokraten zu erwarten. Die Lage ist jedoch komplexer. (Joachim Krause)
- Wenn Wahlen zum Ziel werden. Informationsoperationen zwischen Einflussnahme, Polarisierung und demokratischer Resilienz. Ein Blick auf die US-Midterm-Elections 2026. (Kirsten Wild)
- „Wir wollen einen Frieden, der die Freiheit der Ukraine garantiert“. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den „Meinungskorridor“ ihrer Klientel zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik neu zu justieren. (Florian Pfitzner)
- „Little Sparta“ sucht strategische Autonomie. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen ihre Abhängigkeiten verringern und bauen dafür Partnerschaften, industrielle Fähigkeiten und internationalen Einfluss aus. (H.M. Lawrence)
- Ostasien rüstet auf – die alte Ordnung gerät ins Wanken. China baut sein Waffenarsenal aus, Nordkorea und Russland rücken enger zusammen, Japan verabschiedet sich von alten Tabus. Ostasiens Sicherheitsordnung wird neu vermessen. (Sven Hauberg)
- US-Cybersicherheitspolitik unter der Trump-Regierung. Die Neuauflage der US-Cybersicherheitspolitik hat ein gewisses Potenzial gegenüber staatlichen Gegnern, birgt jedoch innen wie außenpolitisch auch gravierende Risiken. (Frank Umbach)
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u.v.m.
Europäische Sicherheit & Technik
Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik
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hervorgegangen aus
- Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
- Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)
Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.
Themenfelder:
- Sicherheitspolitik
- Entwicklung der Bundeswehr
- Streitkräfte international
- Rüstung
- Waffensysteme und Ausrüstung
- Wehrtechnik international
- Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
- Forschung und Technologie
- Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Chefredakteur: Jürgen Fischer
Chef vom Dienst: Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Hauptstadtredakteur: Florian Pfitzner
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