Aktuelle Ausgabe: Januar 2021

Welche Bedeutung hat die wehrtechnische Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland? Im vergangenen Jahr gab es einige Fälle, bei denen das Verteidigungsministerium Aufträge für Produkte an Firmen vergeben hat, deren Eigentümer nicht oder nicht mehr in Deutschland sitzen, bei denen man eine Vergabe an deutsche Unternehmen eigentlich erwartet hätte. Also: Wo steht die deutsche wehrtechnische Industrie?

ES&T-Autor Lars Hoffmann hat eine Übersicht dazu recherchiert, der Präsident des Förderkreises Heer, Wolfgang Köpke, und der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Hans Christian Atzpodien mit seinem Kollegen Adrian Schwantes aus seinem Verband, ordnen das ein.

Die Jahreswende 2020/21 ist für die deutsche Sicherheitspolitik eine besondere. Vor dem Start in das Wahljahr 2021 scheidet Deutschland nach zwei Jahren aus dem Weltsicherheitsrat der UNO aus und gibt die Präsidentschaft der EU an Portugal weiter. Beides sind Routinevorgänge. Aber Deutschland ist mit ehrgeizigen Programmen gestartet. Was ist daraus geworden? Und was wartet 2021 auf die deutsche Sicherheitspolitik? Den Ausblick wagt der neue Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Dr. Stefan Mair.

Prägend fur das begonnene Jahr ist die Übernahme der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten durch Joe Biden. Der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Roderich Kiesewetter formuliert seine Erwartungen an die neue Administration, aber auch an die Europäer. Der Streit um den neuen Verteidigungsminister Lloyd Austin und die Betriebsamkeit in EU und NATO mit Blick auf die „neuen“ USA runden diesen Bereich ab.

Wie entwickelt sich der Verteidigungshaushalt in den nächsten Jahren? Das hängt von den Folgen der Corona-Krise für den Haushalt und vom Ausgang der Bundestagswahl ab. Insofern müssen die Teilstreitkräfte bei ihren Projekten „auf Sicht“ fahren. Aktuell kommt fur die Luftwaffe die Diskussion um den Schweren Transporthubschrauber und die Nachfolge des Eurofighters hinzu, zwei Themen, die den Inspekteur der Luftwaffe zurzeit beschäftigen. Im Interview mit der ES&T sagt er dazu seine Meinung.

Noch eine redaktionelle Information: Die Redaktion der ES&T hat Verstärkung bekommen. Lars Hoffmann, seit vielen Jahren ein regelmäßiger Autor unserer Zeitschrift, ist jetzt als stellvertretender Chefredakteur in die Redaktion eingetreten. Er ist herzlich willkommen, wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Das ist der Bogen dieser ES&T 1/2021, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im Fokus: Rüstung in Deutschland

  • Wie deutsch ist die Rüstungsindustrie? (Lars Hoffmann)
  • Mehr Mittel für Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien – Interview mit dem Präsidenten des Förderkreises Deutsches Heer e.V., Generalmajor a.D. Wolfgang Köpke
  • Chancen und Herausforderungen für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Jahr 2021 (Hans Christoph Atzpodien und Adrian Schwantes)

Weitere Themen:

  • Sicherheitspolitik 2021 – Einstellen auf neue Kräfteverhaltnisse (Stefan Mair)
  • Mehr Verantwortung vor unserer eigenen Haustüre wahrnehmen – Interview mit Roderich Kiesewetter MdB, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss und Vorsitzender des Parlamentarischen Kontroll-Gremiums
  • Deutschland im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen – Eine zweijährige Mitgliedschaft, die nur ein Jahr dauern sollte (Benedikt Roelen)
  • Europa weiter stärken – Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft (Christiane Heidbrink)
  • Der „Krieg der Gerechten“ für ein besseres Arabien (Gerhard Arnold)
  • NATO-Reflexionsprozess: 138 Empfehlungen für die NATO 2030 (Hans Uwe Mergener)
  • Nukleare Teilhabe ist Teil einer glaubhaften Abschreckung – Interview mit Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe
  • Logistische Unterstützung von Operationen der Streitkräfte – Bereitstellung, Verlegung und logistische Versorgung (Christoph Mönnig)
  • Bodengebundene Luftabwehr – Die bi-nationale Short Range Air Defence Task Force (Marc Minninger)
  • Marine erhält 31 Bordhubschrauber Sea Tiger (Hans Uwe Mergener)
  • Main Ground Combat System – Das Combined Project Team (Armin Dirks)
  • Unterstützung von Stinger-Raketensystemen (Piero Toffano)
  • Generationenübergreifende Partnerschaft (Markus Wölfle)
  • Wirkung von Hochleistungslasern auf Werkstoffe (Johannes Wolfrum und Bettina Weiß)
  • Vincorion wünscht sich mehr Planbarkeit (Lars Hoffmann)

Europäische Sicherheit & Technik

Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Anzeigen und Marketing: Stephen Barnard, Stephen Elliott, Waldemar Geiger, Jürgen Hensel und Dr. Andreas Himmelsbach

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

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