Aktuelle Ausgabe: Dezember 2022

Die Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag waren eine Nagelprobe für die Politik der Zeitenwende, nach der die Bundeswehr möglichst schnell vollständig ausgerüstet werden soll. Auf jeden Fall sollte beherzt in diese Richtung marschiert werden. ES&T-Redakteur Gerhard Heiming beobachtet seit jener Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz, was passiert, um dies umzusetzen. Hans Uwe Mergener hat seinen Blick auf die Marine fokussiert. Ihre Zwischenbilanz fällt nicht nur positiv aus.

Deutschland hat im Krisen- und Kriegsfall eine Drehscheibenfunktion, das ist mittlerweile eine Binse. Derjenige, der diese für die NATO organisieren muss, ist Generalleutnant Alexander Sollfrank, der Auskunft über den Stand der Dinge und die Probleme gibt. In Bonn hat der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, über seine Anstrengungen informiert, diese Rolle Deutschlands wahrzunehmen. ES&T beleuchtet Entwicklungen in der Welt. Dieses Mal schauen die ES&T-Autoren auf das Verhältnis zu China nach der umstrittenen Reise von Bundeskanzler Scholz nach Peking, auf die besorgniserregende Lage im Iran, wo jetzt auch die Bundesregierung die Bemühungen um ein neues Atomabkommen eingestellt hat, und nach Katar, wo die innenpolitischen

Zustande während der laufenden Fußballweltmeisterschaft ausreichend thematisiert wurden. Aber welche Rolle spielt das Land in der Sicherheitspolitik des Nahen und Mittleren Ostens?

Neben dem Krieg Russlands gegen die Ukraine brodelt auch ein weiterer Konflikt – oder sind es gar zwei? – auf dem Balkan wieder: In Bosnien und im Kosovo mehren sich die Anzeichen für eine Rückkehr hoffentlich nur politisch bewegter Zeiten. In Bosnien ist die Bundeswehr wieder im Einsatz, im Kosovo steht noch ein deutsches Kontingent. Und aus der EU kommt die Idee, dass eine weitere Mission in Niger geplant werden sollte. Die Bundeswehr steigt aus der Mali-Mission aus. Werden einige Aufgaben dieser Mission in Niger wahrgenommen?

Südkorea drängt mit seinen Panzern auf den europäischen Markt. Wie kommt das? Und was bedeutet das für den europäischen Panzerproduzenten Deutschland? Neue Tendenzen in der Panzertechnik beschreibt ES&T-Autor Rolf Hilmes.

Man hätte es brauchen können, um das Leck an der Pipeline Nordstream 2 zu untersuchen: Ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug ist in der Entwicklung, aber noch nicht weit genug, dass es schon nutzbar ist. Aber künftig ergeben sich da neue Chancen.

Im Dezember-Heft gibt traditionell das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr einen Überblick über sein Wirken. Das prägt auch einen wesentlichen Teil der Dezember-Ausgabe 2022.

Das ist der Bogen dieser ES&T 12/2022, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

ES&T Schwerpunkt: Das BAAINBw

  • Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
  • Abteilung Kampf (K)
  • Abteilung Land-Unterstützung (U)
  • Abteilung Luft (L)
  • Abteilung See (S)
  • Abteilung Informationstechnik (I)

 Im Fokus: Die Zeitenwende

  • Erste Streichungen im Sondervermögen Bundeswehr. Gelingt die Wende für die Ausrüstung der Bundeswehr? (Gerhard Heiming, Hans-Uwe Mergener)
  • 2022 kein einziger Euro aus dem Sondervermögen. Interview mit Ingo Gädechens, Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Haushaltsausschuss und Gremiumsmitglied „Sondervermögen Bundeswehr“
  • Auswirkungen der Zeitenwende auf die Streitkräftebasis (Wolfgang Gelpke)

Weitere Themen:

  • Drohneneinsatz im Ukrainekrieg. Ein breites Einsatzspektrum (Heinrich Fischer)
  • Niger – Der neue europäische Anker in der Sahelzone (Ole Henckel)
  • Die deutsch-chinesischen Beziehungen am Scheideweg. „Business-as-usual“ oder „Zeitenwende“? (Frank Umbach)
  • Versuch einer Mittlerrolle. Das Emirat Katar in einem schwierigen Umfeld (Peter Philipp)
  • Wackelt das iranische Regime? Massiver Protest gegen die Mullahs. Keinerlei Anzeichen einer Entspannung (Peter Philipp)
  • Bosnien und Kosovo: Destabilisierung vertagt? Die Serben können jetzt nicht auf Russland bauen (Alexander Rhotert)
  • Ein militärischer Schengenraum wäre sehr, sehr wünschenswert. Interview mit dem Commander des Joint Support and Enabling Command und Befehlshaber Multinationales Kommando Operativ Führung, Generalleutnant Alexander Sollfrank
  • Vision – Realisation – Faszination: Modernes Lernen. Modernes Lernen ist und bleibt das Markenzeichen der Logistikschule (Martin Stade)
  • Die Fernspähkräfte des Heeres (Bernd Doll)
  • Simulatorgestützte Meisterausbildung (Jörg Eutin, Frank Schmitt, Enrico Hansen und Raik Rieger)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge. Verbesserung der Überlebensfähigkeit (Rolf Hilmes)
  • Digitalisierung zerstörungsfreier Prüfverfahren (Sebastian-Johannes Lorenz und Jörg Rehbein)
  • Südkoreas Panzeroffensive in Europa (Björn Müller)
  • Unbemannte Unterwasserfahrzeuge. Technologie noch nicht voll ausgreift (Thiemo Wernik)
  • 127-Millimeter-Gefechtsmunition Vulcano vor der Einführung (Hans Uwe Mergener)

Europäische Sicherheit & Technik

Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet

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Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de.

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