Aktuelle Ausgabe: Mai 2022

Wie geht es weiter mit dem Sondervermögen für die Bundeswehr? Dies ist eine der zentralen Fragen der deutschen Verteidigungspolitik. Die ES&T-Mitarbeiter haben ihre Ohren am Puls der Zeit in Berlin. Was sie zusammentragen, schreiben sie auf. Der Blick der Redaktion ist aber selbstverständlich auf den Ukraine-Krieg gerichtet. Wir lernen nun schmerzlich, wie vernetzt Ökonomie und Sicherheit sind, und wie vernetzt die Ökonomie über Landesgrenzen hinaus ist. Ein Szenario zeichnet ein Vertreter der Metallindustrie. Ist der mehr oder weniger offene Hinweis des russischen Machthabers Putin auf Nuklearwaffen

eine Drohung? ES&T-Autor Umbach hat in die russische Militärdoktrin geschaut. Und die Bundeswehr macht – oder machte – mit bei der Luftraumüberwachung im südöstlichen NATO-Gebiet.

Die deutsche Diskussion über die Lieferung von Waffen an die Ukraine ist ein weiteres Thema, über das sich trefflich streiten lässt. Aber die Bundeswehr ist auch hierzulande im Einsatz. Wenn NATO-Truppen ins östliche Bündnisgebiet verlegt werden, fahren sie

durch Deutschland. Die Streitkräftebasis hilft dabei, und deren Inspekteur Schelleis beschreibt, wie. Die Streitkräftebasis ist gefordert gewesen bei der Corona-Pandemie und bei der Flutkatastrophe 2021 in Westdeutschland. Es gilt, Bilanz zu ziehen. Dass der Heimatschutz auf neue Beine gestellt werden soll, hat noch Ex-Ministerin Kramp-Karrenbauer auf den Weg gebracht. Die erste Zielmarke scheint in Sichtweite.

Nachdem in der vergangenen Ausgabe der ungarische Generalstabschef vor allem zur internationalen Einbindung seiner Streitkräfte Auskunft gegeben hat, geht es im zweiten Teil des Interviews mit ihm um die Frage der inneren Reformen und des Aufbaus der ungarischen Streitkräfte. Es ist auch eine Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine, dass wir einen intensiveren Blick auf die Partnerarmeen haben sollten, mit denen wir möglicherweise Schulter an Schulter gefordert sein werden.

Die Europäische Union hat eine sicherheitspolitische Konzeption erarbeitet, die sie ehrgeizig „Kompass“ nennt. Da steht einiges drin, aber nicht alles ist neu, schreibt ES&T-Brüssel-Korrespondent Hans Uwe Mergener. In normalen Zeiten wäre diese Geschichte der Aufmacher dieser ES&T gewesen.

Dennoch wollen wir den M113 feiern, und die Feldpost – zwei Jubiläen, die es möglich machen, den Blick auf diese beiden Themen zu lenken.

Das ist der Bogen dieser ES&T 5/2022, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: Die Streitkräftebasis

  • Amtshilfe, Truppenverlegung. Wir üben nicht mehr, das ist Einsatz. Interview mit dem Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationalem Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis
  • Herausforderung Heimatschutz. Ausbildung im Landeskommando Niedersachsen (Michael Mattes und Alexander Niederstrasser)
  • Planung und Vorbereitung der Großübung „DEFENDER-Europe 22“ (Frank Restau)

Weitere Themen:

  • Hemmnisse bei der Umsetzung. Sondervermögen für die Bundeswehr vor Diskussionen in der Ampel-Koalition (Gerhard Heiming)
  • Wie sicherheitspolitische Zusammenhänge die Volkswirtschaft beeinflussen. Die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas (Lars Kroemer)
  • Putins Nukleardrohungen. Einsatzoption oder psychologische Kriegsführung (Frank Umbach)
  • Schwere Waffen für die Ukraine (Wolfgang Gelpke)
  • Enhanced Air Policing South. Gemeinsamer Schutz des NATO-Luftraums am Schwarzen Meer (Christoph Hachmeister)
  • Nun auch in der EU: Ein Strategischer Kompass (Hans Uwe Mergener)
  • Wieder einmal. Neuer Anlauf in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU (Hans Uwe Mergener)
  • Die Ausrüstungsplanung des Deutschen Heeres 2022 (Andreas Bach)
  • Fähigkeiten der Domäne Führung. Sachstand und Forderungen zur Leistungssteigerung (Daniel Hallmannseder)
  • Die ungarischen Streitkräfte werden bald eine der dominierenden Kräfte in der Region sein. Interview mit Generalleutnant Dr. Romulusz Ruszin-Szendi, Chief of Defence der ungarischen Streitkräfte
  • Im Einsatz zwischen Land und Meer (Melf Jörn)
  • Alte Korvette aufgehübscht (Hans Uwe Mergener)
  • 30 Jahre Feldpost. Eine Brücke in die Heimat (Manuel Ebel)
  • Seit 60 Jahren nutzt die Bundeswehr den US-Mannschaftstranporter M113 (Rolf Hilmes)
  • Taktische Trends 2022 (Jan-Phillipp Weisswange)
  • Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Marine. Interview mit dem Geschäftsführer von Raytheon Anschütz, Michael Schulz

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
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  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

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