Aktuelle Ausgabe: Oktober 2021

Es kommt nur alle vier Jahre vor, aber da kommt es vor: Da die Bundestagswahl in der Regel am letzten Wochenende im September stattfindet, liegt unser Redaktionsschluss vor der Wahl, unsere Leser erhalten die Zeitschrift erst, wenn sie das Ergebnis kennen. So sind die Autoren, die sich unter diesen Bedingungen äußern, schon mutig. Wir richten den Blick auf das, was kommen wird, schreiben aber eher, was kommen sollte. Denn mehr wissen wir nicht. Der Ausblick auf die Bundeswehr 2022, von zwei Inspekteuren gewagt, beschreibt ein solches Szenario. In der Bundesakademie für Sicherheitspolitik soll konzeptionell gedacht werden. Nach dem Afghanistan-Debakel und vor der neuen Regierungsbildung lässt uns der Vizepräsident der Akademie an seinen Ideen teilhaben.

Auslandseinsätze werden nun in all ihren Aspekten diskutiert. Das ist auch dringend nötig. Die Polizei ist in vielen Missionen beteiligt. Einen Überblick über diese Missionen bietet ES&T in dieser Ausgabe. Das gehört zu dem, was man seit einiger Zeit als Vernetzten Einsatz bezeichnet. Dazu gehört auch der Blick auf die Energiepolitik, die, das haben wir nicht erst im zurückliegenden Wahlkampf gelernt, auch Klimapolitik ist. ES&T wirft einen Blick auf die russische Energiepolitik jetzt, da Nord Stream 2 fertiggestellt ist.

Für die Außen- und Sicherheitspolitik des Westens ist es auch wichtig, zu wissen, wie das Afghanistan-Debakel in der arabischen Welt aufgegriffen worden ist. ES&T hat in den Zeitungen dort recherchiert. Als einer der erfolgreicheren Auslandseinsätze der Bundeswehr gilt der in Bosnien-Herzegowina. Dass auch dort manche Idee, die konfliktträchtig ist, auch 30 Jahre nach den Balkankriegen wiederbelebt wird, ist eine schmerzliche Erkenntnis, mit der sich der neue Hohe Beauftragte für Bosnien, Christian Schmidt, jetzt beschäftigen muss. Eine Eröffnungsbilanz.

In Afghanistan waren die sogenannten IEDs, die Sprengsätze, die überall auf dem Weg liegen können, eine der größten Gefahren für die Internationalen Truppen. Sind IEDs noch zeitgemäß? Nein, schreibt ES&T-Autor Matzken, die Drohnen treten an ihre Stelle – eine neue Herausforderung dieser Tage. Trotz allem: Geübt werden muss immer noch. Aber auch dabei wird verstärkt digital gearbeitet. Die Digitalisierung von Übungsplätzen beschäftigt ES&T ebenso wie die Vorbereitung der Bundeswehr auf die Führungsrolle in der NATO-Speerspitze 2023, was immer ein Meilenstein in der Ausrüstung der Bundeswehr sein wird.

Man glaubt es nicht: Die Breguet Atlantic, das Arbeitspferd der Marineaufklärer, startete vor 60 Jahren zum ersten Mal. In den 1990er Jahren bei der Überwachung des Embargos gegen das ehemalige Jugoslawien war sie im Einsatz und hat sich bewährt. Die Erinnerung an Flüge über der Adria wird bleiben, eine Würdigung bietet diese Ausgabe der ES&T.

Das ist der Bogen dieser ES&T 10/2021, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: Bundeswehr 2022

  • Gutes Verhältnis. Eckpunktepapier und (vorläufige) Operative Leitlinien des Heeres (Alfons Mais)
  • Die Deutsche Marine leistet ihren anerkannten Beitrag. Interview mit dem Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach

Themen der Ausgabe:

  • Nach Kabul. Überlegungen zur Zukunft deutscher Sicherheitspolitik (Patrick Keller)
  • Arabische Medien nach Afghanistan-Desaster. Große Unsicherheit über weitere Entwicklung (Gerhard Arnold)
  • Polizeieinsätze international (Christian Herrmann)
  • Neuer Sicherheitspakt Australien-USA-Großbritannien. Erste Maßnahme: U-Boote für Australien (Rolf Clement und Hans Uwe Mergener)
  • 30 Jahre nach der Belagerung Vukovars und Dubrovniks. Belgrads will Großserbien wiederbeleben (Alexander Rhotert)
  • Biafra 2.0 (Kai Strell)
  • Löst die Drohne das IED als Waffe des armen Mannes ab? (Heino Matkzen)
  • Welche Bedeutung haben Seltene Erden für Europas Sicherheit und Verteidigung? (Juan Manuel Chomón Pérez und Andreas Ganser)
  • Russlands Energie- und Klimapolitik am Scheideweg. Globale und europäische Herausforderungen des russischen Energie-Supermachtstatus (Dr. Frank Umbach)
  • Spezialisierte Kräfte des Heeres mit Erweiterter Grundbefähigung (Andre Forkert)
  • Fit machen für die NATO-Speerspitze. Das System Panzergrenadier in der Erprobung (Andre Bertrams und Germar Lacher)
  • Train as you fight in einer digitalisierten Welt. Digitalisierung der Truppenübungsplätze schreitet voran (Moritz Isenberg und Ralph Marschner)
  • Der Territorial Hub. Gemeinsam – Schneller – Besser. (Autorenteam CD&E TerrHub)
  • Test- und Versuchsverband. Sachstand, Erfahrungen und Weiterentwicklungen (Michael Beyer, Jörg-Josef Butterwegge und Michael Sack)
  • Die Reserve des Heeres. Das sicherheitspolitische Umfeld (Uwe Nerger und Manfred Baumgartner)
  • Hercules C-130J. Eine neue Dimension in der europäischen Zusammenarbeit (Thorsten Milewski)
  • Vom Spielbrett auf das Gefechtsfeld. Künstliche Intelligenz in komplexen Gefechtssituationen (Jan-Wilhelm Brendecke, Thomas Doll und Daniel Kallfass)
  • Cyberresilienz in Luft- und Weltraumoperationen (Thomas Zimmermann und Sebastian Tholert)
  • Neue Fähigkeiten der Radhaubitze RCH 155. KMW demonstriert erstmals Schuss aus der Bewegung (Lars Hoffmann)
  • Erstflug der Breguet „Atlantic“ (Peter Preylowski)
  • Fahrzeugausstattung der luxemburgischen Armee (Gerhard Heiming)
  • 75 Jahre Unimog (Gerhard Heiming)

Europäische Sicherheit & Technik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
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