Aktuelle Ausgabe: September 2020

Der September ist in aller Regel der Monat, in dem die wichtigen Entscheidungen über die Verteilung der Steuergelder für das kommende Jahr das Parlament erreichen. Wenn der Haushalt 2021 in den Bundestag eingebracht wird, ist er durch zwei besondere Umstände geprägt: Es ist der Haushalt für das Wahljahr, und er ist der Haushalt, der Konsequenzen aus der Corona-Pandemie ziehen wird.

Was macht das Parlament damit? ES&T fragt beim Abteilungsleiter Ausrüstung des Verteidigungsministeriums, Vizeadmiral Carsten Stawitzki, nach. Seine Planungen ranken sich um einen Begriff „Modernisierung“. Die Bundeswehr steht da vor großen Aufgaben, und da muss der Admiral viele Bälle in der Luft halten. Mittlerweile steht fest, dass die Bundeswehr aus dem Konjunkturprogramm 2020 rund 3,2 Milliarden Euro bekommt. Aber wird das auf den Etat 2021 angerechnet? Hoffentlich nicht. Die Modernisierungsbemühungen der Bundeswehr spielen in zahlreichen Artikeln eine Rolle, bei der es um verbesserte oder neue Waffensysteme geht oder um die Digitalisierung, bei der die Bundeswehr einen großen Nachholbedarf hat. In dieser und den nächsten Ausgaben wenden wir uns der Neuordnung der Werftenlandschaft zu, ein für die Streitkräfte wichtiger Vorgang, den auch der Marine-Inspekteur Vizeadmiral Andreas Krause begrüßt. Auch für ihn ist die Modernisierung ein Schlüsselbegriff. Er schaut sehr aufmerksam auf die Präsenz der russischen Marine in der Ostsee.

Ein lange schwelender Konflikt im Mittelmeer rankt sich um Öl- und Gasvorkommen. Zypern, die Türkei, Griechenland und Israel – ja, sogar noch Libyen erheben Ansprüche auf die Nutzung der Bodenschätze. Der Konflikt wird langsam immer heißer. Stehen wir vor einer militärischen Auseinandersetzung, dann sogar zwischen NATO-Partnern? ES&T beschreibt, worum es geht.

Die Arbeit der russischen Geheimdienste war schon immer Gegenstand von Diskussionen und Spekulationen. Der Oppositionspolitiker Nawalny ist kurz vor Redaktionsschluss Opfer eines offensichtlichen Giftangriffs geworden. Da hatte unser Autor seinen Beitrag bereits fertiggestellt. Die Geheimdienstaktionen aus Russland richten sich nicht nur gegen die Opposition im Lande, sondern auch gegen andere Länder. ES&T fächert die Tätigkeitsfelder auf.

Dass die Corona-Pandemie geeignet ist, das Kräfteverhältnis in der Welt neu zu gestalten, ahnen manche Beobachter. Wenig wurde bisher darüber diskutiert, was diese Pandemie für die Dritte Welt bedeutet. Einen Überblick gibt diese Ausgabe der ES&T.

Das ist der Bogen dieser ES&T 9/2020, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr Rolf Clement, Chef Redakteur

Themen der Ausgabe

Im Fokus: Konjunkturmotor Rüstung

  • Klar im Fokus: Die Verbesserung der materiellen Einsatzbereitschaft – Interview mit Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrustung im BMVg
  • 3,2 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket (Gerhard Heiming)
  • Konsolidierung der Meeresindustrie in der nördlichen Hälfte Europas (Jaime Karremann)

Weitere Themen:

  • Gewinn und Verlust – Rationalität oder Irrationalität im Entscheidungsprozess (Keren-Miriam Adam)
  • Gefährliches Kräftemessen – Das Ringen um Gas und Öl im östlichen Mittelmeer (Frank Umbach)
  • COVID-19 in Entwicklungsländern – Bedrohung für Arme und Sicherheit (Joachim von Braun)
  • From Russia with Love – Nachrichtendienste der Russischen Föderation (Christian Herrmann)
  • „Pivot to Asia“ und der Bedeutungsverlust Europas aus geostrategischer Perspektive (Ludolf von Löwenstern)
  • Das aufgelegte Modernisierungsprogramm konsequent umsetzen – Interview mit Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der Marine
  • Das Multinationale Korps Nordost – Vom politischen Symbol zu regionaler Verantwortung (Ulrich Pfützenreuter)
  • Polens Beschaffungen nach den Präsidentschaftswahlen (Michał Jarocki)
  • Zusammenarbeit der deutschen und der niederländischen Landstreitkräfte (Dietmar Klos)
  • Digitalisierung der Einsatzliegenschaften der Luftwaffe (Emanuel Hertrampf)
  • Gepanzerte Arbeitsmaschine für die Pioniere (Gerhard Heiming)
  • „Timber Express“ – Digitale Vernetzung von Waffensystemen durch (Taktische) Datenlinks (Dirk Ritter)
  • Die Multinationale METOC Unterstützungsgruppe – Ein deutscher Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit von NATO und EU (Frank Müller)
  • Die neue Doktrin der NATO zu Täuschoperationen (Ralf Mohr)
  • Die Leitung eines Integrierten Projektteams – Schlüsselrolle in der Planung von Rüstungsprojekten (Robert Wulfert)
  • Moderne Handwaffen(systeme) – moderne Schießausbildung (Hendrik Engelhardt)
  • Schießausbildung Landoperationen (Jorg Munz, Willi Runke und Stephan Knodel)
  • Datenlink Link 22 (Alexander von Kölln)
  • Wirkmittel 90 mm und leichtes Wirkmittel 1800+ (Bernhard Kemp)
  • Die Rolle von Versuchsträgern in der Panzerentwicklung (Rolf Hilmes)

Europäische Sicherheit & Technik

Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  • Sicherheitspolitik
  • Entwicklung der Bundeswehr
  • Streitkräfte international
  • Rüstung
  • Waffensysteme und Ausrüstung
  • Wehrtechnik international
  • Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  • Forschung und Technologie
  • Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement

Chef vom Dienst:
Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Anzeigen und Marketing: Stephen Barnard, Stephen Elliott, Waldemar Geiger, Jürgen Hensel und Dr. Andreas Himmelsbach

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

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